15.08.2012
Mach' meinen Kumpel nicht an!

Der gewerkschaftliche Verein "Mach meinen Kumpel nicht an!" schreibt heuer zum siebten Mal seinen Wettbewerb "Die Gelbe Hand" für Schülerinnen und Schüler an Berufsschulen und alle Jugendlichen aus, die sich derzeit in einer beruflichen Ausbildung befinden. Im Fokus stehen Beiträge gegen Ausgrenzung, Fremdenfeindlichkeit, Rassismus, Rechtsextremismus und für Gleichbehandlung in Berufsschule, Berufskolleg oder Arbeitswelt.

Gegen Rassismus und Rechtsextremismus in der Arbeitswelt

"Um Xenophobie und Vorurteilen wirksam zu begegnen, müssen wir Brücken des Verstehens bauen - nicht nur zwischen Institutionen, sondern vor allem zwischen Menschen. Genau darum geht es beim Wettbewerb." Mit diesen Worten lädt der Baden-Württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann zur Teilnahme am Wettbewerb ein. Er übernahm gemeinsam mit dem Vorsitzenden der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG), Alexander Kirchner, die Schirmherrschaft über den diesjährigen Wettbewerb. Kirchner ergänzt: "Ausgrenzung und Rassismus haben in der Arbeitswelt nichts verloren. Hier geht es um das kollegiale Miteinander. Auch der diesjährige Wettbewerb soll zeigen, wo dies besonders gut gelingt."

Die besten Beiträge werden mit Geldpreisen prämiert: 1. - 3. Preis, Sonderpreis Baden-Württemberg, Sonderpreis DGB Jugend Nordrhein-Westfalen und Sonderpreis DGB Jugend Baden-Württemberg. Einmalig in diesem Jahr werden zwei weitere Preise zum Thema "Verwischte Spuren - Würde und Widerstand im Alltag" verliehen. Die gemeinsame Initiative des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) und des Kumpelvereins erinnert an die Besetzung von Gewerkschaftshäusern und der Inhaftierung von Gewerkschaftern durch Nationalsozialisten am 2. Mai 1933.

Der Verein "Mach meinen Kumpel nicht an!" wurde als Antwort der Gewerkschaften auf den zunehmenden Rassismus und die Fremdenfeindlichkeit in der Bundesrepublik der 80er Jahre gegründet. Die abwehrende gelbe Hand etablierte sich innerhalb weniger Monate als bundesweites Zeichen gegen Ausländerfeindlichkeit und Rassismus. Der Kumpelverein ist eine der ältesten antirassistischen Organisationen in Deutschland und seit mehr als 25 Jahren Teil des gewerkschaftlichen Engagements gegen Rassismus, Fremdenfeindlichkeit, Diskriminierung und Rechtsextremismus.

Nähere Infos zu Wettbewerb und Teilnahme gibt es unter www.gelbehand.de/wettbewerb

Kontakt:

Dr. Klaudia Tietze , "Mach meinen Kumpel nicht an!" e.V.

Hans-Böckler-Straße 39, 40476 Düsseldorf

Telefon 0211 / 43 01-193

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