03.04.2012
Leiharbeit am Pranger

Die IG Metall hat Ende März ihr "Schwarzbuch Leiharbeit" der Öffentlichkeit präsentiert. Der Inhalt geht weit über bloße Zahlen und Daten hinaus: Persönliche Statements Betroffener machen auf einer anderen Ebene eindringlich deutlich, warum Regulierung und Mitbestimmung in diesem Bereich so wichtig sind.

"Persönliche Schicksalsberichte zeigen so ausdrucksvoll, wie es Zahlen und Grafiken kaum leisten können, was Leiharbeit für die Betroffenen bedeutet. Erstmals berichten Betroffene authentisch und in eigenen Worten, wie sie ihre Situation als Leiharbeitnehmer erleben", betonte dementsprechend der Zweite IG  Metall-Vorsitzende Detlef Wetzel am 29. März bei der Präsentation des Schwarzbuchs in Frankfurt.

Auf knapp 130 Seiten werden dazu Daten und Fakten zur Leiharbeit in Deutschland durch die Ergebnisse einer Befragung von 36.000 IG Metall-Mitgliedern aus dem November 2011 ergänzt, die als LeiharbeiterInnen tätig waren. Die persönlichen Statements zu ihren alltäglichen Erfahrungen stammen von über 1.000 Befragten. Damit nicht nur Menschen diese Bericht lesen, die sich aus eigenem Interesse ohnehin mit dem Thema beschäftigen, werden derzeit per Post persönliche Exemplare des Schwarzbuches an Politiker sowie Vertreter der Arbeitgeberverbände verschickt.


Als PDF kann man das "Schwarzbuch Leiharbeit" hier herunterladen (2,3 MB).

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