02.03.2011
Kooperation gegen Rassismus

Mit einer Auftaktveranstaltung in Frankfurt hat die IG Metall ihre Kooperation mit der Initiative "Respekt! Kein Platz für Rassismus" begonnen. "Respekt!" setzt sich für respektvollen Umgang ein und wendet sich gegen Intoleranz, Rassismus und Diskriminierung - ein Anliegen, dass die IG Metall verstärkt in die Betriebe tragen will.

Respekt und Toleranz ...

... sichtbar verankert.

Voraussetzung für solidarische, demokratische Gesellschaft

Seit dem ersten März will die IG Metall als starker Partner von "Respekt!" ein faires, soziales Miteinander auch in den Betrieben besser verankern. "Respekt ist unabdingbar mit Menschenwürde verbunden. Respekt ist Voraussetzung für eine solidarische und demokratische Gesellschaft", betont IG Metall-Vorstand Bertin Eichler, der künftig als neuer Botschafter der Initiative auftritt.

Wichtiges Umfeld Unternehmen

Die IG Metall will mit ihrem Engagement Mitglieder, Beschäftigte und Betriebsräte motivieren, die zugrundeliegende Haltung offensiv zu vertreten. Gerade in den Betrieben findet sich dafür eine wichtige Umgebung, so Eichler: "Es gibt wohl kaum einen Platz im täglichen Leben, wo so viele Menschen unterschiedlicher Herkunft, Religion und Kultur zusammenkommen wie in der Arbeitswelt. Wir wollen einen respektvollen Umgang auf allen Hierarchiestufen – sowohl bei den Mitarbeitern untereinander, als auch von Vorgesetzten gegenüber ihren Mitarbeitern, und damit natürlich auch gegenüber ihren Leistungen."

Ursprünglich entstand die Initiative im Sport, wo sie unter dem Motto "Kein Platz für Rassismus" vor allem im Fußball gegen Intoleranz und Rassismus eintrat. Zu ihren zahlreichen Vertreter aus Sport und Kultur gesellt sich nun die IG Metall, was den Aktionsradius erheblich erweitert: "Wir freuen uns sehr, mit der IG Metall und ihren über zwei Millionen Mitgliedern einen so starken und engagierten Partner zu haben", unterstreicht Lothar Rudolf, Gründer der Initiative.

Fester Platz im Betrieb

Befördert wird die Botschaft durch die IG Metall neben vielen Aktionen mit "Respekt!"-Paketen, die unter anderem ein Metallschild mit ihr enthalten. Das Schild soll über Betriebsräte und Vertrauenskörper seinen festen Platz in möglichst vielen Betrieben finden - als sichtbares Zeichen einer nachahmenswerten Einstellung.

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