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07.03.2016
Zeichen gegen Rassismus

Vom 10. bis zum 23. März finden die Internationalen Wochen gegen Rassismus 2016 statt. Angesichts der aktuellen Debatte um Migranten, Flüchtlinge und den alarmierenden Rechtsruck in manchen Teilen der Gesellschaft ist es wichtiger denn je, Vorurteilen und populistischen Verallgemeinerungen entgegenzutreten. Die IG Metall setzt daher ein klares Zeichen und ruft bundesweit zu Aktionen und Veranstaltungen auf.

"Die Bewältigung der Flüchtlingskrise und auch der menschenwürdige Umgang mit den Flüchtlingen werden zu einem Prüfstein für den Zusammenhalt unserer Gesellschaft und für unsere Demokratie. Wir sind überzeugt, dass die Gesellschaft diese Herausforderungen meistern kann, aber nur, wenn alle Verantwortung übernehmen und an einem Strang ziehen" - so fasste der 23. Ordentliche Gewerkschaftstag der IG Metall vergangenen Oktober die Problematik zusammen. Zunehmende fremdenfeindliche Attacken, der wachsende Zulauf für zweifelhafte Rattenfänger wie PEGIDA und AfD und die skrupellose Instrumentalisierung der Sorgen und Ängste vieler Menschen dürfen nicht dazu führen, dass Rassismus durch die Hintertür allmählich gesellschaftsfähig wird.

In diesem Sinne stellt sich die IG Metall konsequent gegen Ausgrenzung und Gewalt, wozu auch das Engagement im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus und des Internationalen Tages gegen Rassismus am 21. März gehört. Bundesweit sind Veranstaltungen geplant, häufig gemeinsam mit regionalen Organisationen.

Die Internationalen Wochen gegen Rassismus beruhen auf einer Resolution der Vereinten Nationen von 1979. Sie forderten damals alle Mitgliedsstaaten auf, jedes Jahr eine Woche der Solidarität mit den Gegnern und Opfern von Rassismus zu organisieren. Der 21. März erinnert an das sogenannte Massaker von Sharpeville, bei dem 1960 die südafrikanische Polizei 69 friedliche Demonstranten gegen die Apartheid erschoss. In Deutschland rufen unter anderem der Interkulturelle Rat und der Verein "Gesicht Zeigen! Für ein weltoffenes Deutschland" mit zahlreichen Kooperationspartnern zur Teilnahme auf.


Eine Übersicht der Aktionen ohne Anspruch auf Vollständigkeit bietet der » interaktive Veranstaltungskalender des Interkulturellen Rates im Internet.

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