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04.09.2009 Von: HR
IG Metall will über Gestaltung der Leiharbeit bei Schaeffler verhandeln
(Pressedienst, 21 / 2009) An verschiedenen bayerischen Schaeffler-Standorten hatten in den vergangenen Wochen die Manager vor Ort zum Ausgleich von Kapazitätsspitzen kurzfristig Leiharbeitnehmer zu Armutslöhnen eingesetzt oder deren Einsatz geplant. Gleichzeitig sind tausende Schaeffler-Mitarbeiter in Kurzarbeit.
Nach Intervention der Betriebsräte und der IG Metall und durch den gemeinsamen Einsatz aller Beteiligten ist dieser Einsatz von Leiharbeitern jetzt vom Tisch. Das Unternehmen wird diese Auftragsspitzen über den internen Stellenmarkt, also durch den Einsatz von eigenen Mitarbeitern, ausgleichen.
Werner Neugebauer, Chef der IG Metall Bayern, begrüßte diese Entscheidung: „Es ist gut, dass das Unternehmen jetzt auf Leiharbeit verzichtet und eigene Mitarbeiter einsetzt. Und wenn künftig wieder Leiharbeit, dann fair! Darüber wollen wir im Sinne der gemeinsamen Zukunftsvereinbarung mit Schaeffler verhandeln.“
Norbert Lenhard, Betriebsratsvorsitzender Schaeffler FAG Schweinfurt und Vorsitzender des Gesamtbetriebsrats, kommentiert die Entwicklung: „Wir sind für Flexibilität. Aber wir wollen kein Lohndumping und keine Armutslöhne. Deshalb verlangen wir entweder befristete Einstellungen, oder Leiharbeit zu Metall-Tariflöhne
Als Ansprechpartner für Rückfragen steht Ihnen der Unternehmensbetreuer der IG Metall für Schaeffler, Wolfgang Müller, unter Tel. 089 / 53 29 49 46 oder wolfgang.mueller(at)igmetall(dot)de zur Verfügung.
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