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06.02.2007
Forderungsempfehlung ist gut für Standort und Arbeitsplätze

(Pressedienst 12/2007) Der Bezirksleiter der IG Metall Bayern, Werner Neugebauer, hat heftig der Behauptung von Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer des VBM, widersprochen, die Empfehlung des Vorstandes der IG Metall an seine Bezirke, mit einer Forderung von 6,5 Prozent mehr Lohn in die Tarifrunde 2007 zu gehen, sei schädlich für Standort und Arbeitsplätze.

Werner Neugebauer: „Die bayerische Metall- und Elektroindustrie eilt seit Jahren von einem Rekord zum nächsten. Die Auftragsbücher sind rappelvoll und das Geschäft brummt. Wenn die bayerischen Metallarbeitgeber jetzt schon wieder anfangen zu jammern, so ist das nicht mehr als das übliche durchsichtige Manöver vor einer Tarifrunde und widerspricht im Übrigen ihren eignen Zahlen und Verlautbarungen der letzten Wochen.“

 

Werner Neugebauer verwies auf die glänzende Renditen der Unternehmen und den deutliche Anstieg der Kapazitätsauslastung, auf neue Rekordhöhen sowie die teilweise zweistelligen Zunahmen der Auftragseingänge. Dies alles spricht dafür, dass der Boom auch im Jahr 2007 anhalten wird. Die Metallindustrie ist in den letzten Jahren deutlich stärker als die Gesamtwirtschaft gewachsen, dies wird auch 2007 so sein.

 

Die ständige Behauptung des VBM, der Standort leide im weltweiten Vergleich unter zu hohen Arbeitskosten, wird durch gebetsmühlenartiges Wiederholen nicht richtiger. Treibende Kraft des Boom ist der Export, da müsste eigentlich auch der VBM kapieren, dass die Behauptung, Bayerns Wirtschaft sei international nicht wettbewerbsfähig, absurd ist.

 

Werner Neugebauer: „Die Branche boomt, die Gewinne steigen. Das haben die Beschäftigten erwirtschaftet, die geschuftet und gerackert haben. Jetzt wollen sie auch mal was davon haben! Ein dickes Plus ist absolutes Muss! “

 

Und deshalb ist die Forderungsempfehlung gut für Standort und Arbeitsplätze, denn von einem gerechtem Anteil der Beschäftigten am erwirtschafteten Erfolg profitierten auch die Binnenkonjunktur und die öffentliche Haushalte.

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