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29.11.2008
Arbeitgeber fordern 40 Stunden

In der ersten Tarifverhandlung der Branche Textile Dienstleistungen forderten die Arbeitgeber die 40-Stunden-Woche. Als Begründung muss weiter die Finanzkrise mit ihren möglichen Folgen herhalten. Im Osten Deutschlands sollen sogar 43 Stunden wöchentlich gearbeitet werden, und das ohne Lohnausgleich. Die IG Metall akzeptiert diese Forderung nicht.

Zum Textilen Dienstleistungsgewerbe zählt man Firmen, die Textilien aufbereiten. Dazu gehört das Reinigen oder das Waschen, sowie das Finishen durch Plätten, Bügeln und Legen. Zusätzlich werden heute in der Regel weitere Dienstleistungen erbracht, insbesondere das Abholen und Anliefern sowie die Vermietung von Wäsche. Bundesweit gibt es ca. 7.000 Betriebe mit 74.000 Beschäftigten. In

Logik geht anders

Die Arbeitgeber beklagen die Finanzmarktkrise, das Übergreifen dieser Krise auf die Realwirtschaft und die damit einhergehende Gefahr Aufträge in der deutschen Wirtschaft zu verlieren. Als Rezept fordern sie die Erhöhung der wöchentlichen Arbeitszeit auf 40 Stunden im Westen, eine adäquate Anpassung im Osten, dies entspricht dann einer 43-Stunden-Woche. Die Arbeitszeiterhöhung soll natürlich ohne Lohnausgleich erfolgen. Darüber hinaus fordern sie Lösungskonzepte für Unternehmen im Gesundheitswesen, die derzeit massive Probleme haben. Die Logik ihrer Argumentation: Wir haben weniger zu tun, deshalb sollten alle länger arbeiten. In Wirklichkeit hätte dies einen deutlichen Arbeitsplatzabbau in der Branche zur Folge. Eine solche Politik kann und wird es mit der IG Metall nicht geben!

Forderung der IG Metall

Die IG Metall fordert in der laufenden Tarifrunde 5,5 Prozent Entgeltsteigerungen für 12 Monate, eine überproportionale Erhöhung für die Azubi, eine Regelung zur Altersteilzeit ab 2009 sowie das unveränderte Inkraftsetzten des Manteltarifvertrages.

Die Tarifnachrichten Nr. 2 finden Sie im Anhang zum Download.

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Tarifrunde 2012

Kampagnen der IG Metall:

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