Die IG Metall hat die Betriebe zu mehr Anstrengungen zur Weiterbildung der Beschäftigten aufgefordert. Vor allem in kleineren und mittleren Unternehmen gebe es erheblichen Nachholbedarf in Sachen Weiterbildung.
„In vielen Betrieben ist die systematische Weiterbildung der Beschäftigten ein Fremdwort. Wer heute Investitionen in die Qualifikation seiner Belegschaft scheut, darf sich über fehlende Fachkräfte nicht wundern und diesen dann auch noch lautstark beklagen“, sagte IG Metall-Vorstandsmitglied, Regina Görner, anlässlich des zweiten deutschen Weiterbildungstages am Freitag in Frankfurt. Die IG Metall habe mit Tarifverträgen zur Qualifizierung Instrumente zur Förderung der betrieblichen Weiterbildung bereitgestellt. Die Umsetzung dieser Tarifverträge in der Metall- und Elektroindustrie sei bisher aber bei der Mehrzahl der Betriebe keine Erfolgsstory, kritisierte Görner. Mit dem Tarifabschluss zur Altersteilzeit in Baden-Württemberg liege mittlerweile eine weitere Maßnahme zur Förderung der betrieblichen Weiterbildung vor. Danach können Unternehmen, in denen weniger als die maximal möglichen vier Prozent der Beschäftigten Altersteilzeit in Anspruch nehmen, nicht genutzte Mittel zur Schaffung zusätzlicher Ausbildungsplätze und zur Förderung der persönlichen Weiterbildung der Beschäftigten verwenden. Weitere unter: www.igmetall-wap.de - das Berufsbildungsportal der IG Metall


