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10.04.2006
Azubis machen erstmals alleine Druck

(München Bei der ersten Auszubildenden-Warnstreikaktion in Bayern haben über 1 200 Auszubildende der Firmen: Audi, Rieter, ContiTemic, Osram und Wacker für höhere Ausbildungsvergütungen und vermögenswirksame Leistungen für die Neueingestellten Azubis demonstriert.

„Die Arbeitgeber müssen in die Zukunft investieren, darum sollen sie für gute junge Facharbeiter auch entsprechende Erhöhungen bezahlen, sagte Eric Leiderer, Bezirksjugendsekretär IG Metall Bayern, bei der Kundgebung vor dem Ausbildungszentrum in Ingolstadt.

Bei Frühschlussaktionen von Kennametall Widia legten die Beschäftigten die Arbeit eine Stunde früher nieder. Bei Wacker in Reichertshofen beteiligten sich 160 Beschäftigte am Warnstreik. Bis zum Nachmittag erwartet die IG Metall in zwei weitere Aktionen noch rund 200 Teilnehmer in Fürth und bei EADS in Schrobenhausen.

Morgen werden bei fünf Auszubildendenaktionen in Aschaffenburg, Augsburg, München, Nürnberg und Schweinfurt rund 2 400 künftige Facharbeiter für ihre Interessen mit vielfältigen Aktionen auf öffentlichen Plätzen demonstrieren.

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