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06.03.2008
Druck bringt Bewegung in der Textil- und Bekleidungsindustrie

(Pressedienst 08 / 2008) Die Warnstreikaktionen in der Textil- und Bekleidungsindustrie zeigen offenbar erste Wirkung. Die Arbeitgeber signalisieren plötzlich wieder Gesprächsbereitschaft. Aber Gespräche sind noch keine Ergebnisse, daher gehen die Warnstreiks unvermindert weiter.

Am Montag, den 10. März 2008 sollen die Gespräche in Gladbeck/Nordrhein-Westfalen in der vierten Verhandlungsrunde fortgesetzt werden.

 

Die IG Metall Bayern macht weiter Druck und führt ihre Warnstreiks fort. Am Freitag und Samstag werden die Beschäftigten mehrerer Automobilzulieferer in den Warnstreik treten.

 

Jürgen Wagner, Branchensekretär der IG Metall Bayern: „Mit den Warnstreiks erhöhen wir den Druck auf die Arbeitgeber und fordern sie auf, am Montag endlich ein verhandelbares Angebot vorzulegen.“ Eventuelle Auswirkungen der Warnstreiks auf andere Branchen wie z. B. die Automobilindustrie könnten aufgrund der engen Lieferverflechtung nicht ausgeschlossen werden, so Wagner.

 

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