(Pressedienst 03/2007) Weitere Gespräche zur Zukunft von BenQ: Der Bezirksleiter der IG Metall Bayern Werner Neugebauer begrüßt die Bereitschaft der Bayerischen Staatsregierung, im Falle eines Fortführungskonzeptes für den Münchner Standort des insolventen Handyherstellers BenQ alle rechtlichen Möglichkeiten für staatliche Bürgschaften auszuschöpfen.
Werner Neugebauer: „Eine tragfähige Fortführungslösung für die leistungsfähige Handyproduktion mit verlässlichen Partnern und der Erhalt von möglichst vielen Arbeitsplätzen hat für die IG Metall oberste Priorität. Wenn der bayerische Wirtschaftminister bereit ist, hierzu einen wesentlichen Beitrag in Form einer staatlichen Bürgschaft zu leisten, so begrüßt die IG Metall Bayern dies ausdrücklich.“
Die Tatsache, dass nun ein Konsortium aus nicht näher bekannten möglichen Investoren Interesse an einer Fortführung geäußert hat, bezeichnete Neugebauer als „Silberstreif am Horizont“. Er warnte allerdings gleichzeitig vor voreiliger Euphorie:“ Wir wissen bisher weder welche Namen hinter diesem Konsortium stehen, noch kennen wir Details über die Geschäftsidee und die Finanzierungsmöglichkeiten. Daher ist es viel zu früh, Prognosen über die Realisierbarkeit einer Fortführung abgeben zu wollen.“
Die IG Metall wird sich die Vorstellungen der möglichen Investoren anhören und diese prüfen. Die IG Metall Bayern nimmt am kommenden Montag an dem Gespräch teil, zu dem die nordrhein-westfälische Landesregierung Insolvenzverwaltung, Arbeitnehmervertreter und die Investorengruppe eingeladen hat.


