Warnstreiks wohl unvermeidlich
(Pressedienst 22 / 2007) Die dritte Verhandlungsrunde für die 710 000 Beschäftigten in der bayerischen Metall- und Elektroindustrie ist in München ohne irgendeinen Fortschritt zu Ende gegangen.
Die Arbeitgeber mauern und sind nicht bereit, sich zu bewegen.
Werner Neugebauer, Bezirksleiter der IG Metall Bayern: „Unter diesen Umständen gibt es nichts mehr zu besprechen. Wenn nicht noch ein Wunder geschieht, werden wir ab dem 29. April 0.00 Uhr unsere Forderung mit Warnstreiks unterstreichen. Vielleicht verstehen die Arbeitgeber diese Sprache besser.“
Ein weiterer Verhandlungstermin ist angesichts der unbeweglichen Haltung der Arbeitgeber derzeit sinnlos und wurde daher auch nicht vereinbart.
Eine erneute Verhandlung kann aber – wenn es nach der IG Metall geht – innerhalb weniger Stunden einberufen werden, sobald die Arbeitgeber bereit sind, sich endlich deutlich zu bewegen.
Morgen, Dienstag, den 24.4.07 tagt die Tarifkommission der IG Metall Bayern und berät das weitere Vorgehen.
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