Ein "Weiter so" in der Finanz- und Wirtschaftspolitik darf es nicht geben. Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) hat deshalb zu einem „Kapitalismuskongress nach Berlin eingeladen und erwartet 500 TeilnehmerInnen aus Gewerkschaften, Politik, Wissenschaft und Verbänden. Der Kongress wird live im Netz übertragen.
Wir erleben die schwerste Finanz- und Wirtschaftskrise seit 80 Jahren. Der DGB will auf seinem Kapitalismuskongress diskutieren, wie eine zukunftsfähige, soziale Gesellschaft weltweit aussehen kann. Klar ist schon jetzt, dass es dafür klarer nationaler und internationaler Regeln bedarf. Höchste Zeit ist es, ökologisch verträgliche, sozial gerechte und solidarische Wege aus der Krise aufzuzeigen und durchzusetzen. Auf dem Kongress sollen Ursachen analysieren und gefragt fragen werden, wer die Zeche zahlt.
Prominente Gäste
In den zehn Foren sollen neue politische, ökonomische und fiskalische Konzepte gegen die Krise entwickelt und diskutiert werden. Der amerikanische Sozialwissenschaftler Prof. Richard Sennett wird das Eröffnungsreferat halten. Die indische Gewerkschafterin Namrata Bali, der IGB-Generalsekretär Guy Ryder und die afrikanische Entwicklungsaktivistin Dambisa Moyo haben Referate zugesagt, ebenso weitere bedeutende Persönlichkeiten wie Prof. Dr. Rudolf Hickel und Prof. Dr. Heiner Flassbeck.
Live-Übertragung
Auf den Internetseiten zum Kongress werden live alle Plena des Kongresses übertragen., u. a. mit Richard Sennet, Saskia Sassen und dem IGB-Vorsitzenden Guy Ryder; außerdem die Foren 3 und 8 (Politik statt Markt – für gerechte Regulierung in Deutschland und Europa).



