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15.06.2009
Insolvenzwelle schwillt an

Prominente Namen wie Arcandor und Qimonda sind nur die Spitze eines rapide wachsenden Eisbergs: Die Anzahl der Insolvenzen von Unternehmen steigt durch die Wirtschaftkrise sprunghaft an.

Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) verzeichneten die deutschen Amtsgerichte im ersten Quartal 2009 zehn Prozent mehr Unternehmensinsolvenzen als im Vorjahr.

Zu den in der Öffentlichkeit verbreitet bekannten Fällen wie Rosenthal, Märklin und Schiesser gesellt sich eine Vielzahl anderer Firmen - bundesweit 7.712. Experten rechnen mittlerweile mit einer Steigerung von rund 18 Prozent im Gesamtjahr.

Die voraussichtlichen Forderungen von Gläubigern an die insolventen Unternehmen beziffern die Amtsgerichte für das erste Quartal 2009 auf 9,7 Milliarden Euro gegenüber 7,3 Milliarden Euro im Vergleichszeitraum.

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