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10.03.2009 Von: MJ
Audi: Rekordergebnis für das Geschäftsjahr 2008 zahlt sich auch für die Beschäftigten aus
Audi hat heute auf der Jahrespressekonferenz das höchste Ergebnis aus der operativen Geschäftstätigkeit in der Geschichte des Unternehmens verkündet. Das herausragende Ergebnis zahlt sich für die rund 43.000 Tarifmitarbeiter an den deutschen Standorten in Ingolstadt und Neckarsulm aus, sie erhalten eine durchschnittliche Erfolgsbeteiligung von 5.300 Euro.
 Endmontage des Audi A3 in Ingolstadt
Rekordergebnis in schwierigen Zeiten
Der Audi Konzern schließt das Geschäftsjahr 2008 trotz der bereits deutlich spürbaren Auswirkungen der Finanzmarktkrise erneut mit Bestmarken bei Produktion, Auslieferungen sowie Umsatz und Ergebnis ab: Der Gewinn nach Steuern erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um über 30 Prozent auf 2,2 Milliarden. Euro (Vorjahr 1,69 Mrd.). Der Umsatz stieg im gleichen Zeitraum um 1,7 Prozent auf 34,2 Milliarden Euro. Erstmals verkaufte Audi in einem Jahr mehr als eine Million Autos auf genau 1.003.469 Fahrzeuge. Die hervorragenden Auslieferungsergebnisse führten auch zu Rekordmarktanteilen in Westeuropa und Deutschland.
Besonders erfolgreich im Markt war der neue Audi A4, aber auch die Produkterneuerungen des Audi A3 und A6 sowie der brandneue Audi Q5 haben ihren Beitrag zur positiven Ergebnisentwicklung geleistet. Alle Zahlen im Einzelnen kann man im Geschäftsbericht Unternehmens nachlesen, der heute in Ingolstadt veröffentlicht wurde.
Erfolgsbeteiligung für die Beschäftigten
Auch in diesem Jahr lässt die AUDI AG alle Mitarbeiter am Unternehmenserfolg teilhaben. Die Erfolgsbeteiligung, die 2009 ausgeschüttet wird, liegt bei durchschnittlich rund 5.300 Euro je Mitarbeiter. Ein attraktiver Arbeitgeber ist, wer den Erfolg des Unternehmens zum Erfolg der Mitarbeiter macht“, sagte Dr. Werner Widuckel, Personalvorstand der AUDI AG. „Gerade in Zeiten wie diesen trägt der engagierte Einsatz jedes einzelnen Mitarbeiters zum Erfolg des Unternehmens und damit zur Sicherung der Beschäftigung bei.“
Peter Mosch, Gesamtbetriebsratsvorsitzender der AUDI AG, sagte: „Der großartige Einsatz der Mannschaft im Rekordjahr 2008 hat sich gelohnt. Die Erfolgsgeschichte von Audi ist die Erfolgsgeschichte der Beschäftigten, die sich in allen Bereichen mit Motivation, Engagement und Zuversicht für das Unternehmen einsetzen.“ Es sei jetzt besonders wichtig, mit neuen Modellen und einer motivierten Belegschaft als Unternehmen wettbewerbsfähiger und gestärkt aus der Krise am Automobilmarkt hervorzugehen. Das sichere langfristig die Arbeitsplätze an den Standorten, den nachhaltigen Unternehmenserfolg und damit die Erfolgsbeteiligungen.
Zehn Prozent des operativen Ergebnisses oberhalb einer Grenze von 1,2 Mrd. Euro werden im Mai dieses Jahres allein für diese Erfolgskomponente an die Beschäftigten ausgeschüttet. Diese so genannte „erweiterte Mitarbeitererfolgsbeteiligung“ (eMEB) wurde im April 2005 in der Vereinbarung „Zukunft Audi – Leistung, Erfolg, Beteiligung“ von Unternehmensleitung und Gesamtbetriebsrat unter Zustimmung der Tarifvertragsparteien (IG Metall und Arbeitgeberverband) festgeschrieben.
Ausblick 2009
Trotz angespannter Wirtschaftslage hält Audi an den geplanten Investitionen fest: Allein 2 Milliarden Euro pro Jahr fließen in neue Produkte. Gleichzeitig investiert der Autobauer weiterhin in Mitarbeiter: 2009 sind 300 Neueinstellungen von Experten geplant. „Damit verstärken wir insbesondere neue Innovationsfelder im Bereich der Technischen Entwicklung und in der Produktion“, erklärte Widuckel.
„Im Bereich der Fachkräfte werden wir nicht nur das hohe Niveau von 682 Ausbildungsplätzen halten, sondern in diesem Jahr zusätzlich 40 jungen Menschen eine Ausbildung bei Audi ermöglichen“, bekräftigte der Personalvorstand. Und weiter: „Audi hält an der Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter fest.“ Um für die Herausforderungen der Zukunft gerüstet zu sein, gelte es, die Kompetenzen der Mitarbeiter nachhaltig weiter zu entwickeln – vom Start der Ausbildung bis zum Renteneintritt.
„Marktkrise, aber keine Audi-Krise„
Auch Audi ist von der augenblicklichen Wirtschaftskrise betroffen. Wichtigstes und vorrangigstes Ziel des Gesamtbetriebsrats der AUDI AG ist daher die Sicherung der Beschäftigung. Auch Konzernchef Rupert Stadler wieß auf die aktuellen Schwierigkeiten hin: „Wir reagieren flexibel und mit Augenmaß auf die Entwicklung der Auftragseingänge und passen die Produktion kurzfristig an, um unsere Lagerbestände gering zu halten“
Die AUDI AG werde alle personalpolitischen Instrumente ausschöpfen, um die Beschäftigung im Vertrauen auf gute Zukunftsperspektiven zu sichern, betont Dr. Werner Widuckel, Audi Vorstand Personal- und Sozialwesen.. Personal- und Produktionsdrehscheiben werden schon seit langem zwischen den Werken erfolgreich genutzt, um die Standorte möglichst gleichmäßig auszulasten. „Wir haben eine Marktkrise, aber keine Audi-Krise. Wir nutzen Kurzarbeit, um die Arbeitsplätze des Stammpersonals zu sichern. Und wir stehen zu der Vereinbarung 'Zukunft Audi', die betriebsbedingte Kündigungen bis 2011 ausschließt", ergänzt Widuckel.
 

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