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03.11.2008
Warnstreiks werden am Dienstag ausgeweitet

(Pressedienst 43 / 2008) Am Montag, den 03.11.2008 haben sich bis zur Mittagszeit 6.100 Beschäftigte in Bayern an den Warnstreiks der IG Metall beteiligt. Am Dienstag steuert die Warnstreikwelle auf einen ersten Höhepunkt zu. Mehr als 20.000 Beschäftigten aus über 60 Betriebe werden vorübergehend die Arbeit niederlegen, um ihrer Forderung nach acht Prozent mehr Entgelt Nachdruck zu verleihen.

Werner Neugebauer, Bezirksleiter der IG Metall Bayern forderte die Arbeitgeber auf, zügig mit einem verbesserten Angebot an den Verhandlungstisch zurückzukehren. Neugebauer: „Betriebe und Beschäftigte brauchen jetzt schnell Klarheit und Sicherheit. Wenn es notwendig ist, bin ich bereit Tag und Nacht zu verhandeln.“

Wenig Verständnis zeigte Neugebauer für die heftige Kritik der Arbeitgeber an den Warnstreiks und machte deutlich, dass die Zeit jetzt drängt: „Wer am letzten Tag der Friedenspflicht ein solch mickriges Angebot unterbreitet, der soll nicht jammern, dass es nun zu massiven Warnstreiks kommt. Wenn die Arbeitgeber sich bis Mitte November nicht sehr deutlich bewegen, so ist die IG Metall gezwungen, ihre Mitglieder zu fragen, ob sie bereit sind, ihre Forderung auch durchzusetzen.“

 

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