für die 710.000 Beschäftigten in der Metall- und Elektroindustrie in Bayern beginnen am Donnerstag, den 15. März 2007 in Nürnberg die Tarifverhandlungen.
Die IG Metall fordert eine Erhöhung der Löhne und Gehälter ab 1. April 2007 um 6,5 Prozent und eine Erhöhung der Ausbildungsvergütungen um einheitlich 60.- Euro.
Außerdem hat die IG Metall Bayern den Verband der Bayerischen Metall- und Elektro-Industrie (VBM) aufgefordert, gemeinsam mit den Gewerkschaften auf die Politiker in Bundes- und Landesregierung einzuwirken, mit dem Ziel, durch verlässliche gesetzliche Rahmenbedingungen, die Möglichkeit eines flexiblen Ausstiegs aus dem Erwerbsleben auch weiterhin zu sichern.
Werner Neugebauer, Bezirksleiter der IG Metall Bayern: „Die Auftragsbücher in der Metall- und Elektroindustrie sind rappelvoll, das Geschäft brummt, die Produktion ist im letzten Jahr um fast acht Prozent gestiegen, die Lohnstückkosten sind rückläufig, die Gewinne in der Metall- und Elektroindustrie sind im letzten Jahr um über 30 Prozent gewachsen. Erwirtschaftet haben das alles die Beschäftigten – und die wollen jetzt ihren gerechten Anteil.“
Die erste Verhandlung beginnt:
am: Donnerstag, den 15. März 2007
um: 11.00 Uhr
in: Meistersingerhalle; Münchener Straße 21; 90478 Nürnberg
Vor Verhandlungsbeginn werden ab 10.00 Uhr Delegationen aus Betrieben der Region am Verhandlungsort eintreffen. Gegen 10.30 Uhr wird Werner Neugebauer, IG Metall-Bezirksleiter zu den versammelten Kolleginnen und Kollegen sprechen.
Am 31. März laufen bundesweit die Tarifverträge aus, die Friedenspflicht endet am 28. April 24.00 Uhr. Vor Bayern wird bereits in Nordrhein-Westfalen (12. März), Sachsen (13. März) und im Südwesten (14. März) verhandelt.



