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11.10.2007
Erklärung der Arbeitnehmerseite zum Zusammenschluss von Siemens VDO und Continental/CAS

Anlässlich des Zusammenschlusses der Unternehmen Siemens VDO und Continental/CAS haben sich rund 60 Betriebsräte und IG Metall-Vertrauensleute aus 25 betroffenen Standorten mit dem Zweiten Vorsitzenden der IG Metall, Berthold Huber, am Donnerstag in Frankfurt getroffen.

In einer gemeinsamen Erklärung unterstrichen die Betriebsratsvorsitzenden und IG Metall-Vertrauenskörperleiter aller Standorte von Siemens VDO und Continental/CAS sowie Vertreter der IG Metall-Gliederungen das Ziel, durch eine gemeinsame Vorgehensweise die Interessen der Beschäftigten zur Sicherheit ihrer Arbeitsplätze und Standorte durchzusetzen.

 

Mit dem Zusammenschluss von Continental und Siemens VDO entsteht einer der größten Automobilzulieferer mit über 25 Mrd. Euro Jahresumsatz und rund 85.000 Beschäftigte in 210 Standorten.

 

„Eine große Herausforderung wird dabei sein, dass die Standorte untereinander nicht ausgespielt werden.“ Zudem müsse angesichts der überdurchschnittlichen Profitabilität bei Continental und Siemens VDO die Einhaltung der Mindeststandards von Flächentarifverträgen Priorität haben. „Die Betriebsräte, Vertrauensleute und die IG Metall werden gemeinsam Strategien entwickeln, damit bei Continental in allen Betrieben Beschäftigungssicherung unter den Bedingungen der Flächentarifverträge erreicht wird“, heißt es in der Erklärung.

 

Die Betriebsräte und Vertrauensleute weißen darauf hin, dass durch die frühere Konkurrenzsituation erhebliche Überlappungen bestehen. Daher besteht bei vielen Beschäftigten große Unsicherheit, ob ihr Arbeitsplatz bei Continental eine Perspektive hat. Andererseits könnten angesichts dieser Unsicherheit kompetente Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer das Unternehmen verlassen und bei der oft zu dünnen Personaldecke weitere Lücken aufgerissen werden.

 

gemeinsames Ziel: betriebsbedingte Kündigungen verhindern

Vorrangiges Ziel von IG Metall, ihren  Betriebsräte und Vertrauensleute ist es, durch Abstimmen einer gemeinsamen Vorgehensweise betriebsbedingte Kündigungen und Standortschließungen zu verhindern. Eine große Herausforderung wird dabei sein, dass die Standorte und Töchter-Werke untereinander nicht ausgespielt werden.

 

„Angesichts der überdurchschnittlichen  Profitabilität bei Continental und Siemens VDO haben die Einhaltung der Mindeststandards von Flächentarifverträgen eine hohe Priorität“, heißt es in der genannten Erklärung.

 

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