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20.02.2007
13. Exportrekord in Folge – Bayerns Wirtschaft brummt!

Noch sind die Zahlen nicht offiziell, das bayerische Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung rechnet noch, aber Wirtschaftsminister Erwin Huber hat beim Jahresempfang des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft (BVMW) schon verraten, was die IG Metall Bayern bereits bei ihrer Jahrespressekonferenz im Januar vermutet hatte:

Bayerns Wirtschaft: 13. Exportrekord in Fol-
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Das Jahr 2006 brachte der bayerischen Wirtschaft den 13. Exportrekord in Folge.

 

Erwin Huber: „2006 war für die bayerische Wirtschaft das bislang beste Jahr dieses Jahrzehnts. Das Auslandsgeschäft ist erneut sensationell gelaufen. Wir haben im vergangenen Jahr den 13. Exportrekord in Folge aufgestellt. In der Endabrechnung werden wir zum ersten Mal an der 140 Mrd. EUR Schwelle kratzen.“

 

Noch in seinem Ausblick im Herbst des letzten Jahres hatte Huber darauf hingewiesen, dass 2/3 dieser Erfolgsstory auf das Konto der Automobilindustrie, des Maschinenbaus und der elektrotechnischen Erzeugnisse geht. Diesen Hinweis hatte er sich diesmal verkniffen, wohl um die Metallarbeitgeber in der anstehenden Tarifrunde für genau diesen Bereich nicht noch mehr unter Druck zu setzen. Die tun sich auch so schon schwer genug um im Vorfeld der Tarifrunde die Ergebnisse nach unten zu rechnen.

 

Auch das laufende Jahr 2007 sieht der bayerische Wirtschaftsminister sehr viel optimistischer, als die – vor einer Tarifrunde gewohnt pessimistischen – Arbeitgebern: „Ich bin überzeugt: Die konjunkturelle Grundtendenz bleibt auch 2007 klar aufwärts gerichtet. Die Mehrwertsteuer-Erhöhung hat auf die Preisentwicklung längst nicht so stark durchgeschlagen, wie von manchen befürchtet. Die Bremseffekte werden lediglich eine kleine Delle verursachen. Die Wirkungen werden an mehreren anderen Stellen kompensiert.“

 

Der bayerische Wirtschaftsminister liegt damit im Trend. Ein Wirtschaftsforschungsinstitut nach dem anderen korrigiert derzeit seine Erwartungen für das laufende Jahr nach oben. Das ifo-Institut hat heute seinen vierteljährlich ermittelten Indikator für das Weltwirtschaftsklima veröffentlicht. Danach geht es nicht nur mit der Weltwirtschaft insgesamt weiter deutlich aufwärts, sondern vor allem für Deutschland, Österreich und Belgien schätzten die befragten 1 000 Experten aus 90 Ländern die Lage besonders günstig ein.

 

Dass die bayerische Wirtschaft nun schon im 13. Exportrekord in Folge feiert, passt natürlich nur schlecht zum Gejammer der Arbeitgeber über die angeblichen Standortnachteile durch zu hohe Löhne. Bei einem Standortnachteil würden die Rekorde nicht immer ausgerechnet im Export gefeiert.

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Tarifrunde 2012

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