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14.03.2007
Rente mit 67 - wer stimmte wie?

Der Bundestag hat bekanntlich am vergangenen Freitag die Rente mit 67 ungeachtet massiver Proteste von verschiedensten Seiten durch namentliche Abstimmung beschlossen. Diese Proteste sind damit keineswegs beendet, und ein Weg, weiter gegen die Erhöhung des Renteneintrittsalters zu kämpfen, ist die Auseinandersetzung mit einzelnen Abgeordneten.

Farbe bekennen: Über umstrittene Gesetze
wird namentlich abgestimmt.

Wie der Bundestag auf seiner Website informiert, fand die Abstimmung über das umstrittene Gesetz namentlich statt; Hintergrund dafür ist die Absicht, den Bürgern bei kontroversen Inhalten zu ermöglichen, die Position ihres jeweiligen Abgeordneten zu erfahren und ihn beziehungsweise sie damit zu konfrontieren. Davon sollte man gerade in diesem Fall Gebrauch machen und die Diskussion mit seinem gewählten Vertreter suchen.

 

Dem "Gesetzentwurf der Bundesregierung sowie der Fraktionen der CDU/CSU und SPD über den Entwurf eines Gesetzes zur Anpassung der Regelaltersgrenze an die demografische Entwicklung und zur Stärkung der Finanzierungsgrundlagen der gesetzlichen Rentenversicherung (RV-Altersgrenzenanpassungsgesetz)", so die umständliche offizielle Bezeichnung der verkappten Rentenkürzung, stimmten 408 Abgeordnete vor allem der Großen Koalition zu. 169 stimmten gegen den Entwurf, vier enthielten sich, 33 nahmen nicht an der Abstimmung teil.

 

Die namentliche Auflistung der Parlamentarier und ihres Abstimmverhaltens finden Sie im Download über nebenstehenden Link oder direkt  H I E R  auf den Seiten des Deutschen Bundestags.

Dateien:
AbstimmungRente67.pdf
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