Warum eine Organisation, die sich für niedrigere Löhne, weniger Urlaub und kürzere Kündigungsfristen einsetzt, eigentlich „Gewerkschaft“ heißen darf, fragen sich viele. Jetzt hat sich auch das ARD-Magazin „Panorama" mit den so genannten „christlichen“ auseinandergesetzt.
In der Sendung vom 22.02. kommen Betroffene, Zeitarbeiter, Arbeitsrechtler und Betriebsräte ebenso zu Wort, wie Gunter Smits, der „Generalsekretär des Christlichen Gewerkschaftsbundes“ (CGB).
Der CDB selber behauptet, er habe 300 000 Mitglieder, das entspräche weniger als 5 Prozent der Mitglieder in den DGB-Gewerkschaften. Ganz schön winzig also. Aber selbst die Zahl von 300 000 dürfte weit über trieben sein. Im Gegensatz zu den DGB-Gewerkschaften hat der CGB auch nie eine Mitgliederstatistik offen gelegt.
Im Beitrag von Panorama kommt Klaus Gröbig zu Wort, ehemaliges CGB-Mitglied und jahrelang Landesvorsitzender beim DHV, dem zweitgrößtem christlichen Teilverband. Interessant, was er über den Umgang des CGB mit Mitgliederzahlen zu berichten weiß. Er selber nennt die Zahl von 300 000 „Offensichtlich eine Phantasiezahl“
Von Panorama auf CGB-Tarifverträge in der Baubranche angesprochen, die um vier Euro unter dem Mindestlohn dieser Branche liegen, reagiert Gunter Smits, der Generalsekretär des CGB mit vielen Äh´s, aber eine Erklärung hat er nicht
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