aktueller Pfad: Home » Nachrichten » Ansicht
10.12.2007
30 Jahre Weihnachtsspende der Audi Belegschaft

Seit 30 Jahren spendet die Audi Belegschaft an karitative Einrichtungen, Vereinen und Organisationen in Ingolstadt und Umgebung. Auch bei der Weihnachtsspende verzeichnet Audi ein neues Rekordergebnis: Heuer kamen 373 128 Euro zusammen. Das Unternehmen hat 131 000 Euro draufgelegt. Das heißt: Insgesamt stehen über 500 000 Euro zur Verfügung.

v.l.n.r: Peter Mosch, Dr. Werner Widuckel,
Fritz Böhm, OB Alfred Lehmann

Nach dem Motto: „Einer für alle, alle für Einen“ habe sich die Sammlungen zu einer festen Institution der Solidarität in der Mannschaft, von den Arbeitern und Angestellten bis hin zum Management, etabliert, sagte der Gesamtbetriebsratsvorsitzende Peter Mosch bei der Jubiläumsfeier am Freitag im Audi Konferenzcenter: „So blicken wir dieses Jahr - nicht ohne Stolz - auf 30 Jahre Weihnachtsspende der Audi Belegschaft zurück.“

 

1977 fand auf Initiative des damaligen Betriebsratsvorsitzenden Fritz Böhm die erste Weihnachtsspende bei Audi statt. Der Betriebsratsvorsitzende machte den Spendenvorschlag am 20. Juli 1977, nachdem er berichtet hatte, dass es der Belegschaftsvertretung gelungen sei, in den Verhandlungen mit dem Vorstand eine Erhöhung des Weihnachtsgratifikationsgrundbetrags um 105 DM auf 355 DM zu erreichen:

 

Das Geld sollte geistig und körperlich behinderten Kindern in der Region Ingolstadt zukommen und sie so indirekt an der materiell verbesserten Situation bei Audi teilhaben lassen. Der freiwillige Spendenbetrag betrug damals 5 DM von der Weihnachtsgratifikation. Seit 1979 wird die Belegschaftsspende von der Unternehmensleitung mit einem Festbetrag aufgestockt. Im Lauf der Jahre wurde der Spendenbetrag auf nunmehr 12 Euro pro Belegschaftsmitglied stufenweise erhöht.

 

Ausdruck sozialer Verantwortung

Audi-Personalvorstand Widuckel nannte die Spende einen „Ausdruck sozialer Verantwortung“, sie gehöre zum Lebensgefühl von Audi. Stadt und Region könnten sich auch künftig auf das Engagement der von Belegschaft und Unternehmen verlassen, unterstrich Widuckel. Auch Peter Mosch versprach eine Fortsetzung der nachahmenswerten Aktion: „Audi ist ein starkes Unternehmen mit einer starken, zupackenden Belegschaft, die verantwortungsbewusst hilft. Ich bin mir sicher, dass auch diese Audi Erfolgsgeschichte weiter fortgesetzt wird.“

 

Ein konkretes Bild über "30 Jahre Weihnachtsspende" vermittelt eine Broschüre, die der Betriebsrat in Eigenregie erstellt hat. Die Kosten für Druck und Vertreib der Jubiläumsschrift hat die Unternehmensleitung übernommen, damit die Spenden auch weiterhin zu 100 Prozent den geförderten Organisationen und Einrichtungen zu Gute kommen.

 

Im diesem Jahr werden mit der Weihnachtsspende 73 Organisationen. unterstützt. Aber mit dem Sammeln der Spendengelder ist es für den Betriebsrat nicht getan. Jedes Jahr besuche der Betriebsrat deshalb karitative Einrichtungen, um sich vor Ort ein Bild über die Verwendung der Mittel zu machen, berichtete GBR-Vorsitzender, Peter Mosch.

 

Zwei Dinge seien dem Betriebsrat dabei wichtig: Erstens, dass die Spenden zu 100 Prozent ankommen und zweitens, „dass wir einen persönlichen Kontakt zu den Organisationen und Einrichtungen haben“, unterstrich Mosch.

 

Insgesamt schon über 9,6 Millionen Euro

In den vergangenen 30 Jahren kamen durch die Weihnachtsspende schon über 9,6 Millionen Euro zusammen, mit denen die Arbeit von regionalen, karitativen Einrichtungen, Vereinen und Organisationen in Ingolstadt sowie den umliegenden Landkreisen Neuburg-Schrobenhausen, Eichstätt, Pfaffenhofen und Kehlheim gezielt gefördert werden konnte.

 

Peter Mosch nannte Audi „ein weltweit aktives Unternehmen, das in der Region Ingolstadt zu Hause ist“. Der wirtschaftliche Erfolg präge dabei nachhaltig die soziale Verantwortung gegenüber den Menschen vor Ort. „Die Beschäftigten, der Betriebsrat und das Unternehmen Audi sind sich dieser sozialen Verantwortung sehr wohl bewusst“ bekräftigte der GBR-Vorsitzende. Das gelte sowohl für die Solidarität der Kolleginnen und Kollegen untereinander, als auch über die Grenzen des Unternehmens hinaus.

 

Druckansicht weiterempfehlen
Share/Bookmark/Subscribe


Tarifrunde 2012

Kampagnen der IG Metall:

Sie benötigen eine aktuelle Version des Flash-Players, damit dieses Video angezeigt werden kann.
Flash-Player aktualisieren.

Sie benötigen eine aktuelle Version des Flash-Players, damit dieses Video angezeigt werden kann.
Flash-Player aktualisieren.