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05.11.2008
Frist für verbessertes Angebot der Arbeitgeber läuft

„Am 11. November gibt es eine Einigung oder es kommt zum Arbeitskampf", erklärt Berthold Huber, Erster Vorsitzender der IG Metall. Nach der vierten Verhandlungsrunde am kommenden Dienstag in Baden-Württemberg werde der Vorstand der Gewerkschaft noch am selben Tag über das weitere Vorgehen entscheiden.

 „Am 11. November gibt es eine Einigung oder es kommt zum Arbeitskampf“, sagte Huber in einem Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Die ursprünglich für kommenden Montag angesetzte Vorstandssitzung wird dafür um einen Tag verschoben und in die Nähe des Verhandlungsortes verlegt.

„Wir wollen keinen Streik um jeden Preis, wir sind nicht auf Krawall gebürstet. Wir wollen ein faires und tragfähiges Ergebnis für die Leute und die Betriebe erreichen,“ betonte Huber. Allerdings falle es ihm schwer, das bisherige Angebot der Arbeitgeber überhaupt als solches zu bezeichnen. „Es würde für unsere Mitglieder Reallohnverluste bedeuten.“

Nach einem möglichen Scheitern der Verhandlungen kann es sehr schnell gehen. Die IG Metall würde unverzüglich Urabstimmungen einleiten. Die Konzepte für den Arbeitskampf seien fertig und umfassten nicht nur einen Bezirk, kündigte Berthold Huber in dem Gespräch mit der dpa an: „Die Arbeitgeber haben fünf Wochen Zeit gehabt und dann kein anständiges Angebot auf den Tisch gelegt. Wir werden keine weiteren Verzögerungen akzeptieren“.

 

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