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31.01.2007
Werner Neugebauer: Arbeitgeber sollen sich den Protesten anschließen

(Pressedienst 10/2007) Der Bezirksleiter der IG Metall Bayern, Werner Neugebauer hat die Metall-Arbeitgeber aufgefordert sich den Protesten der Gewerkschaften gegen die Rente mit 67 und für flexible Modelle eines vorzeitigen oder gleitenden Ausscheiden aus dem Arbeitsleben anzuschließen.

Werner Neugebauer: „Jeder Arbeitgeber, jeder Personalchef, der ehrlich vor sich selbst und vor der Öffentlichkeit ist, muss zugeben, dass die Arbeitgeber auch künftig auf flexible Ausstiegsmodelle angewiesen sind.“

 

Auch die Arbeitgeber könnten kein Interesse daran haben, wenn Sie künftig die Menschen bis 67 beschäftigen müssen und dafür immer weniger junge Beschäftigte einstellen können.

 

Werner Neugebauer: „Die Proteste der Gewerkschaft sind auch im Interesse der Arbeitgeber – was ja nicht so oft vorkommt. Ich fordere daher die Arbeitgeber auf, sich uns anzuschließen und ihrerseits ihren Einfluss auf die Politik geltend zu machen, damit es zu einer Nachfolgeregelung für die 2009 auslaufende Altersteilzeit kommt.“

 

Heute haben sich allein bei AUDI 20 000 Beschäftigte an den Aktionen der IG Metall Bayern beteiligt. Die Produktion steht in allen 3 Schichten jeweils für 30 Minuten.

 

Auch am Donnerstag, dem 01.02. gehen die Proteste der Gewerkschaften mit zahlreiche Kundgebungen und Aktionen weiter. Schwerpunkt ist Nürnberg, dort finden gleich zwei Kundgebungen statt.

 

Beschäftigte aus 14 verschiedenen Betrieben, darunter Baumüller, MAN, Siemens, Trix, Leistritz, Diehl, Emuge und ABL-Sursum demonstrieren ab 10.00 Uhr in der Markgrafenstraße. Ebenfalls um 10.00 Uhr demonstrieren Beschäftigte von Bosch, Bosch Rexroth, Federal, Honsel, Schulte & Schmidt, und Siemens in der Nürnberger Nopitschstraße.

 

Kundgebungen vor den Werkstoren gibt es u.a. auch bei den Firmen Läpple in Regensburg, Preh in Schweinfurt, Scheffler in Eltmann, Bosch in Seifen und ATP in Peißenberg.

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