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19.06.2008
5. Tarifverhandlung für neue Altersteilzeit ergebnislos: Verschärfung des Konfliktes droht

Die fünfte Tarifverhandlung über eine neue Altersteilzeit im federführenden Bezirk Baden-Württemberg wurde in Sindelfingen in der Nacht nach rund sieben Stunden ergebnislos abgebrochen. „Die Bewegung der Arbeitgeber am Verhandlungstisch war enttäuschend“, bewertet IG Metall-Bezirksleiter Jörg Hofmann den Verhandlungsverlauf.

tausende protestieren,
wie hier in Nürnberg

Noch immer hielten die Arbeitgeber an ihrer skandalösen Einschränkung des Zugangs für belastete Arbeitnehmer fest, kritisierte er.

 

Für kommenden Montag (23.06.) ist in Sindelfingen ein weiterer Verhandlungstermin geplant. Für Hofmann macht eine weitere Verhandlung allerdings nur dann Sinn, „wenn auch substanzielle Fortschritte möglich sind.“ Ohne entsprechende Signale der Arbeitgeber behalte er sich vor, den Termin platzen zu lassen, so Hofmann. „Wir brauchen keine Einigung um jeden Preis. Wir sind auch in der Lage den Konflikt weiter zu verschärfen.“

 

Für kommende Woche (Dienstag oder Mittwoch – der genaue Termin wird baldmöglichst bekannt gegeben) beruft die IG Metall außerdem eine Sitzung der Großen Tarifkommission ein, um dort das weitere Vorgehen zu besprechen.

 

Unterdessen laufen die Warnstreiks weiter. Seit Ablauf der Friedenspflicht haben fast 299.000 Beschäftigte in 846 Betrieben an Warnstreiks teilgenommen.

 

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