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26.09.2006
Für soziale Erneuerung

Deutschland sozial gestalten - so lautet die Forderung der DGB-Gewerkschaften an die Politik. Was sich jedoch abzeichnet, ist nicht nur keine Lösung vieler Probleme, sondern droht sogar zu weiteren Verschlechterungen zu führen. Eine Kampagne demonstriert Widerstand.

Eine Erkenntnis setzt sich immer stärker durch: Viele Reformen der großen Koalition lassen keinesfalls mehr soziale Gerechtigkeit und Verantwortung erkennen: Höhere Beiträge und Kopfpauschalen per "Gesundheitsfonds",  Nullrunden und Kürzungen und höheres Eintrittsalter in der Rente, wachsender Druck auf Arbeitslose, ein wirkungsloser "Ausbildungspakt",  Mehrwertsteuererhöhung und Steuergeschenke an die Unternehmen, dazu Angriffe auf Mitbestimmung  und Kündigungsschutz - so sehen die Merkmale der aktuellen Entwicklung aus.

So aber darf und kann es nicht weitergehen - das ist der Gegenpol der Gewerkschaften. Sie stellen der wachsenden sozialen Kälte eine Politik der sozialen Erneuerung gegenüber, die Sicherheit, Perspektiven und Vertrauen schafft. Um diese Forderung und ihren breiten Rückhalt bei den betroffenen Menschen deutlich zu machen, finden in diesem Herbst verschiedene Veranstaltungen und Kundgebungen statt.

Nähere Informationen zur Kampagne unter dem Motto "Das geht besser - aber nicht von allein" finden Sie immer aktuell auf der Sonder-Website des DGB (siehe Link unter diesem Artikel).

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