(Pressedienst 83/2006) Der vorläufigen Insolvenzverwalter von BenQ, Martin Prager, hat heute der Öffentlichkeit ein Geschäftsmodell vorgestellt, das vorsieht Handys für große und bekannte Auftraggeber zu entwickeln.
Hierzu erklärte der Bezirksleiter der IG Metall Bayern, Werner Neugebauer heute in München: „Das ist ein interessantes Modell. Es entspricht der Forderung der IG Metall, wonach die Fortführung des Geschäftsbetriebes mit möglichst vielen Mitarbeitern oberste Priorität haben muss.“
Werner Neugebauer forderte die Siemens AG auf, sich konstruktiv an einem solchen Geschäftsmodell zu beteiligen.
Spekulationen über eine Trennung von Entwicklung und Fertigung erteilte Neugebauer eine klare Absage.
Neugebauer: "Eine der Stärke von BenQ liegt in der engen Zusammenarbeit von Entwicklung und Produktion. Eine Überlebenschance gibt es überhaupt nur, wenn diese beiden Bereiche weiterhin eng miteinander verzahnt bleiben“.


