Finanzkrise und negative Wirtschaftsprognosen erhöhen den Druck auf die Beschäftigten. Lassen sich unter diesen Bedingungen die Forderungen nach fairer Bezahlung, Teilhabe, Qualifikation und Gesundheitsschutz noch angemessen durchsetzen? Schlechte Zeiten für Gute Arbeit? Der Bund-Verlag hat diese Frage aufgegriffen und dazu jetzt das "Jahrbuch Gute Arbeit 2009" veröffentlicht.
Viele wollen sie, nur wenige haben sie: Gute Arbeit ist Mangelware in Deutschland. Mehrere Millionen finden gar keine Stelle. Die anderen erleben tagtäglich eine Arbeitswelt, die aufreibender und unsicherer wird. Mag sein, aber jeder Job ist besser als kein Job, sagen die einen. Sozial ist, was Arbeit schafft. Sozial ist nur, was gute Arbeit schafft, wenden andere ein. Wir brauchen nicht nur mehr, sondern bessere Arbeitsplätze. Gute Arbeit bedeutet Arbeitnehmerrechte und Teilhabe, faire Löhne, Qualifikation, soziale Sicherheit, Gesundheitsschutz und familienfreundliche Bedingungen. Die Realität ist aber davon weit entfernt.
Die Diskussion zum Thema „Gute Arbeit“ wird diesem Buch erstmals zusammengefasst.
Herausgegeben wird es von Dr. Hans-Jürgen Urban, Mitglied des Geschäftsführenden Vorstands der IG Metall, und Lothar Schröder vom ver.di Vorstand. 44 Autorinnen und Autoren sind mit insgesamt 34 Beiträgen vertreten.
Ergänzend stellt das Online-Portal www.gute-arbeit-praxis.de aktuelle Zahlen, Daten und Fakten zum Thema Gute Arbeit bereit.
Vorbestellen kann man das Buch hier beim Bund-Verlag



