Die IG Metall hat nach der Conti-Aufsichtsratssitzung eine aktuelle Information für die Beschäftigten veröffentlicht. Unter der Überschrift „Wir nehmen Sie beim Wort, Herr Dr. Geißinger!“ fordert die IG Metall Garantien für Arbeitsplätze, Tarifverträge und Mitbestimmung.
„Der Geschäftsführer der Schaeffler-Gruppe, Herr Dr. Geißinger, hat öffentlich erklärt, dass keine Zerschlagung des Continental-Konzerns geplant ist, keine Arbeitsplätze abgebaut und keine Standorte geschlossen werden. Die Beschäftigten erwarten klare Fakten und belastbare Vereinbarungen mit den Betriebsräten und den Gewerkschaften IG Metall und IG BCE.“
Die Sicherung der Unternehmensstruktur und der Arbeitsplätze sowie die Einhaltung von Tarifverträgen und der Erhalt der Mitbestimmung müssten in schriftlich fixierten Verträgen garantiert werden. Dazu hat Hartmut Meine, Bezirksleiter der IG Metall Niedersachsen und Sachsen- Anhalt und Mitglied des Aufsichtsrats die Schaeffler-Gruppe aufgefordert. Der mögliche Einstieg von Schaeffler bei Conti könne von der IG Metall, den Betriebsräten und Vertrauensleuten nur dann positiv begleitet werden, wenn es schriftliche Garantien zu diesen wesentlichen Punkten gibt, heißt es in dem Flugblatt (siehe Datei im Anhang Brennpunkt0208.pdf)
Schriftliche Garantien für Arbeitsplätze, Tarifverträge und Mitbestimmung gefordert
„Für den Fall einer weiteren Beteiligung der Schaeffler Gruppe an der Continental AG fordert die IG Metall Garantien für wesentliche Ansprüche der Beschäftigten. Die Sicherung der Unternehmensstruktur und der Arbeitsplätze sowie die Einhaltung von Tarifverträgen und der Erhalt der Mitbestimmung müssen in schriftlich fixierten Verträgen garantiert werden. Der mögliche Einstieg von Schaeffler bei Conti kann von der IG Metall, den Betriebsräten und Vertrauensleuten nur dann positiv begleitet werden, wenn es schriftliche Garantien zu diesen wesentlichen Punkten gibt.
Die Beschäftigten haben die Continental AG zu einem der erfolgreichsten Automobilzulieferer der Welt gemacht, sie haben ein Recht auf sichere Arbeitsplätze, eine gute Perspektive und demokratische Mitbestimmung im Unternehmen. Mündliche Absichtserklärungen durch die Verantwortlichen der Schaeffler-Gruppe reichen an dieser Stelle nicht aus. Notwendig sind Verträge, deren Einhaltung nachprüfbar und gewährleistet ist.“
- Dateien:
Brennpunkt0208.pdf



