Mit einer Protestaktion vor dem Tor werden am Mittwoch, den 28.11.07 die Beschäftigten von EADS Augsburg für die Zukunftssicherung ihres Werkes demonstriert. Hauptredner bei der Kundgebung ist der Bezirksleiter der IG Metall Bayern, Werner Neugebauer.
Das Werk Augsburg der EADS Deutschland GmbH ist einer der größten Zulieferer im Airbus-Programm. Die Konzernleitung und die Airbusspitze hat entschieden, die Werke Augsburg, Nordenham, Varel und Laupheim zu verkaufen. An verschiedenen Airbusstandorten haben sich in den vergangenen Wochen die Beschäftigten mit entsprechenden Protestaktionen dagegen ausgesprochen. Nun macht sich auch im Werk Augsburg entsprechender Unmut breit, die Aktion am Mittwoch, den 28.11.2007 – zu der die IG Metall Bayern über 1 500 Teilnehmer/innen erwartet - soll dies deutlich unter Beweis stellen.
Die Demonstration beginnt um 13:00 Uhr vor dem EADS-Werk IV in Augsburg; Haunstetter Straße 225
Die IG Metall Vertrauenskörperleitung des Werkes Augsburg und der dortige Betriebsrat reklamieren vor allem, dass alle Verkaufsverhandlungen geführt werden, ohne dass zuvor Regelungen über den Erhalt der sozialen Standards, des Kündigungsschutzes, der notwendigen Investitionen, der Beteiligung am A350-Programm und des Ausschlusses weiterer Verlagerungen vereinbart wurden.
Diese Sicherheit ist für die Arbeitnehmer unabdingbar. Mit dieser Aktion reiht sich das Werk Augsburg in die Reihe der "kämpfenden Airbus-Werke" ein und stellt somit die gemeinsame Betroffenheit dar. Besonders dramatisch entwickelt sich aktuell die vom EADS-Management immer wieder herbei geredete Dollarkrise, die aus der Sicht der Arbeitnehmervertretung die "Reaktionen in der EADS-Spitze unkalkulierbar machen".


