Nur 39 Prozent der Bürger beurteilen das Verhalten von Arbeitgeber und Unternehmen gegenüber den Beschäftigten für fair, 50 Prozent der Deutschen beurteilen es als unfair. Ebenso kritisch wird das Verhalten der Unternehmen gegenüber Kunden und Verbrauchern beurteilt.
57 Prozent der Befragten halten das Verhalten der Unternehmen gegenüber den Kunden für eher unfair oder sehr unfair, nur 38 Prozent für fair. Das besagt das aktuelle Fairness-Barometer, das die Fairness-Stiftung erstellt hat. Dazu hat sie bei Infratest dimap eine repräsentative Erhebung in Auftrag gegeben, die Ende 2007 durchgeführt wurde. Dabei sollten die Befragten die Fairness verschiedener gesellschaftlicher Leitgruppen im Rückblick auf das Jahr 2007 beurteilen. Während also Arbeitgeber und Unternehmen eher ein „mangelhaft“, allenfalls eine „Vier minus“ bekommen, erhält die Bundesregierung die Note 3 bis 4: 44 Prozent halten deren Handeln für eher oder sehr unfair, 48 Prozent hingegen für eher oder sehr fair. Hier ist das Urteil der Bevölkerung also sehr gespalten.
Das Fairness-Barometer ist eine Studie zur Fairnessqualität in der deutschen Gesellschaft und fußt auf einer empirischen, repräsentativen Erhebung, die durch Infratest dimap am 11. und 12. Dezember 2007 in der Bundesrepublik Deutschland im Auftrag der Fairness-Stiftung durchgeführt wurde.


