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03.01.2007
IG Metall hofft weiter auf Erfolg für Arbeitsplätze durch Auffanglösung bei BenQ Mobile

(Pressedienst 02/2007) Die IG Metall hofft weiter auf einen Erfolg in den noch laufenden Gesprächen des Insolvenzverwalters für BenQ Mobile mit potenziellen Investoren.

Sie geht davon aus, dass der Insolvenzverwalter jede realistische Chance zum Erhalt eines möglichst großen Teils der Arbeitsplätze bei dem insolventen Handyhersteller nutzen wird.

Werner Neugebauer, Bezirksleiter der IG Metall Bayern, erklärte zur jüngsten Entwicklung bei der ehemaliger Handysparte von Siemens: "So lange Gespräche geführt werden, gibt es auch nach der Eröffnung der Insolvenz noch Chancen für eine Auffanglösung bei BenQ. Wir hoffen weiterhin, dass wenigstens ein Teil der Arbeitsplätze in München, Kamp-Lintfort und Bocholt erhalten bleibt und diese wichtige Zukunftstechnologie auch künftig in Deutschland eine Chance hat."

Das Interesse eines Investors allein reicht aus Sicht der IG Metall jedoch nicht aus; vielmehr ist ein Konzept notwendig, das eine Perspektive für eine nachhaltige Fortführung von Forschung, Entwicklung und Produktion und den Fortbestand von möglichst vielen der von der Insolvenz betroffenen Arbeitsplätze eröffnet.

Neugebauer betonte daher: "Ein zweites BenQ im Sinne eines Neuanfangs unter einem anderen Dach mit erneut ausbleibendem Geschäftserfolg, der schließlich in einer Wiederholung des Scheiterns endet, darf es auf keinen Fall geben."

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