(Pressedienst, 24 / 2008) Die IG Metall Bayern kann stolz auf Erreichtes zurückblicken und geht selbstbewusst in die nächsten vier Jahre. „Wir können erfreut feststellen, dass in den letzten vier Jahren 68.192 Kolleginnen und Kollegen neu Mitglied der IG Metall Bayern geworden sind,“ sagte IG Metall Bezirksleiter Werner Neugebauer.
„Es hat sich wieder einmal gezeigt: Gewerkschaften sind und bleiben – gegen alle Unkenrufe der Vergangenheit – ein wichtiger Hoffnungsträger für Frieden und Freiheit, für Ausbildung, Arbeit und soziale Gerechtigkeit in unserem Land und in Europa“, sagte der Bezirksleiter der IG Metall Bayern, heute in seinem mündlichen Geschäftsbericht vor den 550 Delegierten und Gästen der 58. Ordentlichen Bezirkskonferenz der IG Metall Bayern in der Nürnberger Frankenhalle.
Die Gesellschaft stehe vor einer wichtigen Grundsatzentscheidung, stellte Neugebauer fest: „Bestimmen die Ökonomie, die Großkonzerne, der Bundesverband der deutschen Arbeitgeberverbände die Geschicke des Landes oder aber das Volk, über die demokratischen Entscheidungsgremien.“
Neugebauer forderte eine neue Debatte über Moral, Anstand, soziales Gewissen, Bildungsgerechtigkeit und Vermögensverteilung in unserem Land: „Wir brauchen ein breites gesellschaftliches Bündnis gegen jene, in deren Bild der Mensch in erster Linie Kostenfaktor und Arbeitskraft ist oder als Unkostenfaktor in den Sozialkassen verstanden wird.“
Die IG Metall Bayern geht dabei mit Stolz auf das Erreichte und gestärkt durch eine positive Mitgliederentwicklung in die Herausforderungen der nächsten vier Jahre.
Neugebauer: „Im Bewusstsein unserer Mitglieder, in der Öffentlichkeit haben wir in eindrucksvoller Weise gezeigt, was wir bewegen können. Wir haben in den letzten 20 Jahren alle Streikauseinandersetzungen in Bayern gewonnen und das ist gut so.“
Die IG Metall Bayern konnte in den letzten vier Jahren die Zahl der Neuaufnahmen deutlich steigern (2004: 14.742 Neuaufnahmen; 2007: 19.065 Neuaufnahmen), gleichzeitig ist auch die Zahl der neu aufgenommen Jugendlichen enorm gewachsen (2004: 6.822 Neuaufnahmen Jugendlicher; 2007: 8.669 Neuaufnahmen Jugendlicher).
Seit dem Jahr 2005 liegt die Zahl der Neuaufnahmen wieder über der der Streichungen und Austritte (2007: 19.065 Neuaufnahmen, 16.650 Streichungen und Austritte).


