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13.05.2007
Peters fordert positive Entscheidung bei Mindestlohn

Der Erste Vorsitzende der IG Metall, Jürgen Peters, hat die Große Koalition aufgefordert, eine positive Entscheidung für die Einführung eines Mindestlohns herbeizuführen. „CDU und SPD müssen jetzt endlich handeln, wenn sie nicht wollen, dass hunderttausende Menschen in diesem Land weiterhin mit Hungerlöhnen abgespeist werden“, sagte Peters am Sonntag in Frankfurt.

Diese Debatte dauert schon viel zu lange“. Mit Blick auf die Sitzung des Koalitionsausschusses forderte er einen Mindestlohn, „der Menschen dazu befähigt von ihrer Arbeit zu leben, also mindestens 7,50 Euro in der Stunde, und ein Verfahren zu seiner Einführung, das von den Arbeitgebern nicht blockiert werden kann.“

 

Es sei beschämend, dass die Bundesrepublik als reichstes Land der EU zu den wenigen Staaten gehöre, das keinen Mindestlohn kenne. „Die Bundesregierung müsse verhindern, dass Deutschland ein Eldorado für Ausbeuter und Lohndrücker in Europa wird“, sagte Peters. Die Einführung des Mindestlohns sei nicht geeignet für „Geplänkel und Geschacher“, es sei eine „Frage der moralischen Glaubwürdigkeit dieser Bundesregierung gegenüber den Schwächsten in unserer Gesellschaft“, betonte der IG Metall-Vorsitzende.

 

 

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