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23.07.2009
IG Metall München unterstützt "Hilfe für Kids"

"Gemeinsam für ein gutes Leben" heißt die neue Kampagne der IG Metall. Und das sind nicht nur große Worte. Der Geschäftsführer der Münchner IG Metall, Horst Lischka überreichte Markus Schön vom Kreisjugendring München Stadt zwei Schecks über jeweils 2.500 Euro. Damit werden zwei Projekte unterstützt, die den Metallern besonders am Herzen liegen.

Bundesweit waren alle Mitglieder der IG Metall aufgerufen, ihre Vorstellungen von einem guten Leben zu Papier zu bringen und anhand eines Fragebogens mitzuteilen. Jeder ausgefüllte Fragebogen bringt bares Geld für soziale Einrichtungen.

Die IG Metall München hat jetzt die ersten 5.000 Euro an soziale Einrichtungen übergeben. Zum einen bekommen sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche die Möglichkeit, an einer Ferienfahrt des Bewohnerzentrum  (BWZ) Neuperlach teilzunehmen. Das andere Projekt ist ein Deutschkurs für Kinder mit Migrationshintergrund.

Hilfe für Kids

"Hilfe für Kids", das Spendenprojekt des Kreisjugendring München-Stadt (KJR), erhielt 2.500 Euro für einen Sprachförderkurs im Kindergarten "Clubmäuse" im Hasenbergl. Und Dank weiterer 2.500 Euro können nun viele Kinder am Zeltlager Geretsried teilnehmen, das vom BWZ Neuperlach im August organisiert wird.

"Es ist großartig, dass es ein solches Projekt in München gibt und wir freuen uns sehr, dass wir dazu beitragen können, benachteiligte Kinder und Jugendlichen zu unterstützen", so Horst Lischka, der Erste Bevollmächtigte der IG Metall München bei der Scheckübergabe an KJR-Vorstandsmitglied Markus Schön (Bild).

"Hilfe für Kids" unterstützt seit 10 Jahren von Armut betroffene Kinder und Jugendliche, die die Freizeitstätten und Kindertageseinrichtungen des Kreisjugendring München-Stadt besuchen. Sie erhalten ein warmes Mittagessen und Hilfe bei den Hausaufgaben. "Hilfe für Kids" bezuschusst außerdem die Teilnahme an Ferienfahrten sowie Bildungs- und Gesundheitsangeboten. Alle Spendenmittel für „Hilfe für Kids“ werden zu 100 Prozent für die Betroffenen eingesetzt. Die Kosten für Verwaltung und Öffentlichkeitsarbeit trägt der KJR.

In München 11.500 Fragebögen

Bundesweit haben sich weit über 450.000 Menschen an der größten Befragung in der Geschichte der Gewerkschaften beteiligt. Allein in München kamen 11.500 Fragebögen zusammen. Jetzt wird Wort gehalten. Neben der Initiative „Hilfe für Kids“ des Kreisjugendrings erhielten BISS und die Elterninitiative krebskranker Kinder weitere Spenden.

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