"Gemeinsam für ein gutes Leben" heißt die Kampagne der IG Metall. Und das sind nicht nur leere Worte. Der Zweite Bevollmächtigte der Ingolstädter IG Metall, Bernhard Stiedl, überreichte mit dem IG Metall-Vertrauenskörperleiter der Firma EADS, Thomas Pretzl, an den Leiter der Straßenambulanz, Bruder Martin Berni, einen Scheck in Höhe von 1.300 Euro.
Bundesweit waren alle Mitglieder der IG Metall aufgerufen, ihre Vorstellungen von einem guten Leben anhand eines Fragebogens mitzuteilen. Für jeden ausgefüllten Fragebogen spendete die IG Metall einen Euro für soziale Einrichtungen.
Mit der „Straßenambulanz St. Franziskus“ wird ein Projekt unterstützt das den Metallern der Firma EADS besonders am Herzen liegt. Die "Straßenambulanz St. Franziskus" verfolgt ausschließlich gemeinnützige und mildtätige Zwecke. Im Vordergrund steht dabei die medizinische und pflegerische Versorgung wohnungslosen Frauen und Männern. Die Behandlungs-, Beratungs- und Vermittlungsleistungen werden unentgeltlich erbracht und finanzieren sich rein aus Spenden, ohne Unterstützung durch die Stadt oder durch Kirchensteuermittel.
"Zwischen dem politischen Handeln und den Bedürfnissen der Menschen klafft eine tiefe Lücke", sagte Bernhard Stiedl, das machen die Ergebnisse der Umfrage zweifelsfrei deutlich. Offensichtlich sei sich die Politik nicht in jedem Fall bewusst, was die Menschen berührt und was sie erwarten, kritisierte er.
Auf nach Frankfurt
Im Rahmen der Kampagne lädt die IG Metall am 5. September zur Kundgebung nach Frankfurt ein. Vom Hauptbahnhof Ingolstadt startet dazu ein Sonderzug. Zur Teilnahme kann man sich bei der IG Metall-Verwaltungsstelle oder direkt beim Vertrauenskörper im Betrieb anmelden.



