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15.08.2008
Verhandlungsergebnis zum Stellenabbau bei Siemens

Siemens hat sich mit Verhandlungsgruppen des Gesamtbetriebsrats (GBR) zu Details des geplanten Abbaus von mehr als 5.250 Stellen in Deutschland geeinigt. Ein Arbeitsplatzabbau sei zwar immer schmerzlich, man habe jedoch eine gute Lösung gefunden, es sei ein sozialverträgliches Paket heraus gekommen, sagte der GBR-Vorsitzende Ralf Heckmann.

Ralf Heckmann

Die Einzelheiten des Verhandlungsergebnisses zum Interessensausgleich/Sozialplan bei Siemens werden im Laufe der nächsten Woche (18. – 22.08.08) in den Verbindungskreisen der lokalen Betriebsräte beraten und endgültig in der nächsten GBR-Sitzung am 26./27.08.2008 beschlossen.

 

Der Abschluss basiert auf dem von IG Metall, Vertreter des Gesamtbetriebsrats (GBR) und Unternehmensleitung abgeschlossenen Eckpunktepapiers (siehe in Verbindung stehende News). In dieser Vereinbarung ist festgelegt, dass der Konzernumbau ohne betriebsbedingte Kündigungen erfolgt

 

„Wir haben lange verhandelt, es ist ein sozialverträgliches Paket dabei rausgekommen“, sagte Gesamtbetriebsratschef Ralf Heckmann gegenüber Welt-Online. Auch der Siemens-Dialog, das Forum der IG Metall für die Siemens-Beschäftigten, zitiert Heckmann: „Es wurden umfangreichen Angebote beschlossen, wie Umschulungen, Qualifizierungen, Personalmaßnahmen (Interne Versetzungen, etc.), Altersteilzeit und Aufhebungsverträge, die aufgrund ihrer finanziellen Anreize für die Mitarbeiter von großem Interesse sein können.“

„Siemens kann das Paket schon eine dreistellige Millionensumme kosten“, sagte Heckmann der Welt.

 

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