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16.06.2008
50.000 neue Arbeitsplätze in der Metall- und Elektroindustrie

Die gute Konjunktur in der deutschen Metall- und Elektro-Industrie (M+E) führt auch im laufenden Jahr dazu, dass die Unternehmen mehr Mitarbeiter einstellen. Mehr als 50.000 zusätzliche Stammarbeitsplätze seien bereits im ersten Quartal entstanden, teilte der Arbeitgeberverband Gesamtmetall mit. Damit arbeiten über 3,6 Millionen Menschen in den Firmen der M+E-Industrie.

Während die Beschäftigung in anderen wichtigen Industriezweigen in den vergangenen zehn Jahren deutlich zurückgegangen sei, biete die M+E-Industrie heute mehr Arbeitsplätze als damals. Insgesamt stellt die Branche zwei Drittel aller Industriearbeitsplätze in Deutschland, teilte Gesamtmetall vor seiner Mitgliederversammlung am letzten Donnerstag in Wiesbaden mit.

 

Für das zweite Halbjahr zeichne sich aber eine schwächere Konjunktur ab. Um Marktanteile zu halten, könnten die Preise im Dollarraum nicht angehoben werden. Infolgedessen dürften die Renditen in diesem Jahr geringer ausfallen als im vergangenen Jahr mit damals durchschnittlich gut vier Prozent.

 

Die Unternehmen hätten die Herausforderung der Globalisierung erfolgreich bewältigt und auf den Wachstumsmärkten eine starke Position erringen können, schreibt Gesamtmetall in seiner Pressemeldung: Die Exporte nach Russland sind zwischen 2000 und 2007 um 404 Prozent, nach Indien um 582 Prozent und nach China um 263 Prozent gestiegen. Aber auch die Ausfuhren nach Osteuropa und Australien wuchsen überproportional.

 

 

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