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25.04.2008
Erhöhte Rísikovorsorge kostet BMW 236 Millionen Euro

Die Krise an den Finanzmärkten zwingt BMW zu einer Aufstockung seiner Risikovorsorge. Der Konzern rechnet dafür für 2008 mit Belastungen in Höhe von rund 236 Millionen Euro. Medienberichte über weitere Stellenstreichungen wurden von BMW zurückgewiesen.

Der Vorstand der BMW AG hat in seiner Sitzung am Donnerstag entschieden, angesichts der Auswirkungen der internationalen Finanzkrise die Risikovorsorge im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2008 zu erhöhen, wie das Unternehmen in einer Ad-hoc Meldung mitteilte.

 

Infolge der Finanzkrise seien insbesondere in Nordamerika die Gebrauchtwagenpreise und damit die Erlöse für Fahrzeuge, die aus Leasingverträgen zurückkommen, gesunken. Dieser Abwärtstrend habe sich im März verstärkt. Hinzu kämen Kreditausfälle und Zahlungsverzögerungen. Dennoch bekräftigte BMW seine Prognose für das laufende Geschäftsjahr.

 

Interne Studie zum Abbau von Arbeitsplätzen in der Verwaltung?

Einer internen Studie zufolge sei in der Verwaltung des Konzerns etwa jeder fünfte Arbeitsplatz überflüssig. Dies berichtet das manager magazin in seiner heutigen Ausgabe.

 

Das Magazin berichtet in seiner heutigen Ausgabe, ein BMW-Team habe gemeinsam mit McKinsey-Beratern den Verwaltungsapparat des Konzerns analysiert. Ende April werde die Studie im Vorstandsausschuss Profitabilität diskutiert, der für das Sparprogramm zuständig ist.

 

"Wir bauen in diesem Jahr 8100 Stellen ab. Darüber hinaus gibt es in diesem Jahr keine weiteren Pläne", sagte ein BMW-Sprecher auf Anfrage der Süddeutschen Zeitung. Details des Berichts wollte er nicht kommentieren.

 

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