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21.03.2008
Internationaler Tag gegen Rassismus

Der 21. März ist von der Generalversammlung der Vereinten Nationen zum Internationalen Tag gegen Rassismus ausgerufen worden. Aus diesem Anlass legte der Migrations-Ausschuss der IG Metall Bayern ein Blumenbukett am Platz der Opfer des Nationalsozialismus in München nieder.

Migrations-Ausschuss der IG Metall Bayern
legt ein Blumenbukett nieder

Dieser von der Generalversammlung der Vereinten Nationen ausgerufene Internationale Tag, der die Eliminierung jeder Rassendiskriminierung einfordert, wird seit 1966 jährlich am 21.März begangen. Er erinnert an ein Massaker an Studenten, die im Südafrika der 60er Jahre friedlich gegen die Apartheidsgesetze demonstrierten. Seit der Weltkonferenz gegen Rassismus und Rassendiskriminierung 2001 wird dieser Internationale Tag mit noch größerer Aufmerksamkeit begangen als zuvor (Quelle: Geschäftsstelle des Interkulturellen Rats in Deutschland)

 

In Bayern leben etwa 1,1 Millionen Ausländerinnen und Ausländer, d.h. etwa neun Prozent der hier lebenden Wohnbevölkerung hat einen eine ausländische Staatsangehörigkeit. Johann Schredl, Bezirkssekretär der IG Metall Bayern und zuständig für die Fragen und Angelegenheiten der ausländischen Arbeitnehmer weiß darauf hin, dass der Rechtsextremismus in Deutschland vielfach unterschätzt werde und zu oft unbeachtet bliebe. Er forderte einen „Demokratiepakt gegen Rechts“ in Gesellschaft, Wirtschaft und Politik. Intoleranz, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus könne nur mit einer umfassenden Handlungsstrategie begegnet werden.

 

In keinem Industrieland hingen die Bildungserfolge so sehr von der sozialen Herkunft ab wie in Deutschland, sagte Schredl und nannte „Integration durch Qualifikation“ eine der zentralen Forderungen der IG Metall. Bayern. Junge Migrantinnen und Migranten bräuchten berufliche Perspektiven. Diesem Problem müssten sich alle Verantwortlichen in der Politik stärker annehmen, anstatt wie in den letzten Wochen geschehen ausländische Jugendliche pauschal in die gewalttätige Ecke zu stellen.

 

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