31.10.2005
(München) Nach dem 8-tägigen Streik um einen Sozialtarifvertrag beim Münchner Chiphersteller Infineon zieht die IG Metall Bayern eine positive Bilanz für die Beschäftigten. Die Abfindungsregelung für den Verlust des Arbeitsplatzes konnte vervierfacht, eine Beschäftigungs- und Qualifizierungsgesellschaft für alle geschaffen und der Schließungstermin auf März 2007 verschoben werden.
28.10.2005
(Fürth) Betriebsratswahlen und Tarifpolitik sind die Schwerpunkte bei einer Vertrauensleutetagung der IG Metall Bayern in der Fürther Stadthalle. Insbesondere geht es um die Vorbereitung der Tarifrunde 2006, Einführung des neuen gemeinsamen Tarifvertrags für Angestellte und Arbeiter (ERA), um demografische Tarifpolitik für älter werdende Belegschaften und die Vorarbeiten für die Betriebsratswahlen
27.10.2005
(München) Anlässlich des zweiten Gesprächs zwischen IG Metall und Infineon-Vorstand im Bayerischen Wirtschaftsministerium erwartet Werner Neugebauer, bayerischer Bezirksleiter der IG Metall, vom Infineon-Vorstand endlich ein substantielles Angebot und keine Almosen.
25.10.2005
(München, 25.10.2005) Als große Provokation bezeichnete Horst Lischka, zweiter Bevollmächtigter der Verwaltungsstelle München und Mitglied der Streikleitung bei Infineon, das Verhalten von Fertigungsleiter Hanebeck.
07.10.2005
(München) Nachdem Infineon auch nach dem ersten Warnstreik in der vergangenen Woche keinerlei Anzeichen macht, auf die Forderungen der IG Metall einzugehen, erhöht die Gewerkschaft nun ihren Druck auf die Firma.
05.10.2005
(Frankfurt/München) Das klägliche Scheitern des bayerischen Elektrohandwerks vor dem Frankfurter Arbeitsgericht, der IG Metall die Tariffähigkeit gerichtlich absprechen zu lassen, hat die bayerische IG Metall mit Genugtuung aufgenommen.
04.10.2005
(Nürnberg) Auch in einer globalisierten Wirtschaft ist die Regelung von tariflichen Mindestbedingungen notwendiger denn je. Darum ist für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Europa das Streikrecht ein unverzichtbares Grundrecht.
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